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Energiespartips

Heizöl und Gas kosten heute fast doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Daher sollte man Wärmeverluste in der Wohnung stoppen.

1,20 Euro und mehr pro Monat und Quadratmeter werden Mieter in Deutschland vorraussichtlich im Jahr 2008 für Heizung und Warmwasser bezahlen müssen.

Fenster und Türen.

Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und Türen ungenutzt verloren.
Ihre Dichtungen werden im Lauf der Jahre porös und damit undicht – Erneuern schafft Abhilfe

Eine einfache Dichtungsbürste aus dem Baumarkt, die an der Unterkante der Tür angeschraubt wird, kann das Entweichen von Wärme durch Wohnungs- und Balkontüren verhindern.
An kalten Tagen abends die Rollläden herunterzulassen und/oder die Vorhänge zuzuziehen. Die Heizkörper nicht verdecken!

Stoßlüftung statt Kipplüftung.

Mehrmals am Tag sollten die verbrauchte Luft und die Feuchtigkeit etwa fünf Minuten lang durch weit geöffnete Fenster entweichen können.


Raumtemperatur anpassen.

Wenn die Temperatur nur um 1 Grad Celsius gesenkt wird, spart das rund 6 Prozent Energie.
Nachts und wenn keiner zuhause ist, sollte die Temperatur in den Wohnräumen um 3 bis 4 Grad Celsius gesenkt werden.

Warmwasser

Steht die Mischbatterie des Wasserhahns in der Küche immer in Mittelstellung, wird viel warmes Wasser verbraucht, wenn kaltes genügen würde.
Ein Wannenbad mit 160 Litern verbraucht etwa 6,5 Kilowattstunden und kostet 1,30 Euro. Eine Dusche kommt mit einem Viertel aus.

Heizkörper & Thermostatventile

Der Einbau programmierbarer Thermostatventile am Heizkörper kann die Heizkosten um rund 10 Prozent senken. Thermostatventile dürfen nicht von einem Vorhang verdeckt werden. Heizkörper müssen Wärme frei abgeben können, deshalb gehören weder ein Sofa noch eine Verkleidung davor. Heizkörpernische dämmen. Je dünner die Außenwand, desto mehr Energie geht verloren und desto mehr lohnt sich dort ein Wärmeschutz.

Rohre dämmen

Mit unter geht viel Energie über ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen verloren. Jeder Meter,
der hier gedämmt wird, spart Geld. Es gibt spezielle Rohrschalen, die sich leicht selbst verlegen lassen.

Heizanlage

Die Heizanlage muss regelmäßig gewartet werden, und zwar vom Installateur.
Das Messprotokoll des Schornsteinfegers sagt nur wenig darüber aus, ob die Anlage energiesparend arbeitet. Selbst erledigen kann man die regelmäßige Kontrolle des Wasserdrucks und das Entlüften
der Heizkörper.
Der hydraulische Abgleich der Heizung gehört nicht zur Wartung, ist aber nicht minder wichtig. Dabei stellt ein Fachmann die Druckverhältnisse der Heizanlage korrekt ein. 
Alte Heizungspumpen sind Stromfresser - Austauschen rechnet sich in den meisten Fällen.

 

Fazit: in vielen Haushalten ließe sich der Energieverbrauch mit wenig Aufwand bis zu 30 Prozent senken.

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