Stand-by-Strom einsparenMit ein wenig Aufwand, grosse Wirkung erzielenImmer dann, wenn der Komfort leidet, verblassen die besten Vorsätze und mögliche Energieeinsparungspotentiale werden nicht genutzt. Die Folge: die Umwelt und der eigene Geldbeutel müssen es ausbaden. Pfiffige Energiesparlösungen sollten sich also nicht nur einseitig mit dem Kernproblem befassen, sondern auch immer den Anwender mit seinen Gewohnheiten im Auge behalten. Beispiel heimische Fernsehecke, in so gut wie jedem Haushalt mindestens einmal vorhanden: Gut ausgestattet gehört neben dem Plasma-TV, ein Sat-Receiver, ein DVD-Recorder und eine ordentliche Surroundanlage zur Ausstattung. Da diese Geräte im Stand-by-Zustand zusammen gerne mal 50 Watt an Strom verbrauchen, sollte man davon ausgehen, dass jeder, der darüber Bescheid weiss, nach Gebrauch den Netzstecker zieht oder zumindest eine abschaltbare Steckerleiste verwendet, um den stromfressenden Geräten ihre Nahrung zu entziehen. Doch das ist so gut wie nie der Fall, die meisten Konsumenten benutzen einfach nur die Fernbedienung und lassen alle guten Vorsätze schon nach kurzer Zeit fallen. Die Geräte bleiben wieder besseren Wissens, völlig unnütz, im Stand-by und verheizen einen Euro nach dem anderen. Die Energieversorger dürfte das freuen, denn Schätzungen zu Folge, könnte allein in Deutschland ein Kernkraftwerk abgeschaltet werden, wenn der Stand-by-Stromverbrauch nicht wäre. Und Sie? alle Angaben ohne Gewähr
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