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Einlagensicherheit - wichtiger denn je

Unter den Begriff der Einlagensicherung fallen die gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zum Schutz der Kundeneinlagen bei Kreditinstituten im Falle der Insolvenz.

Das deutsche Bankensystem unterteilt sich in drei Säulen: Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken. Jede dieser Bankengruppen verfügt über individuelle Sicherungssysteme.

Ausschlaggebende Faktoren für die Einlagensicherung sind:

  • Eigenkapitalvorschriften

    Bereits durch das Kreditwesengesetz (KWG) wird geregelt, dass Banken einen ausreichenden Kapitalstock gewährleisten müssen, um auch in Krisen die Kundeneinlagen auszahlen zu können. Komplette Insolvenzen können so leider dennoch nicht ausgeschlossen werden.
  • Gegenseitige Haftungsmodelle innerhalb einer Bankengruppe

    Besonders bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken besteht ein Haftungsverbund, welcher die Gesamtheit der Institutsgruppe dazu verpflichtet notleidende Unternehmen der Gruppe zu stützen. Dies bietet somit einen über das einzelne Institut hinausgehende Schutz.
  • Gesetzliche Einlagensicherung

    Auch durch EU-Richtlinien sind zusätzliche gesetzliche Mindestanforderungen festgelegt. In Deutschland sind diese im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz geregelt. Konkret sind in Deutschland pro Institut und Anleger 90% der Einlagen, maximal jedoch 20.000 Euro zu schützen.
  • Freiwillige Einlagensicherung durch Einlagensicherungsfonds.

    Neben den gesetzlichen Einlagensicherungsvorschriften bieten einige Banken zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie z.B. eigene oder in der Institugsgruppe unterhaltene Einlagensicherungsfonds.

Insgesamt ist der deutsche Kapitalmarkt durch die o.g. Vorschriften und Sicherheitsmaßnahmen bereits gut abgesichert und mit dem Totalausfall einzelner Institute ist auch nicht zu rechnen. Dennoch gilt gerade im Bereich der Finanzen mehr Vorsicht denn je.

Wir raten Ihnen Anlagen auf mehrere Institute zu verteilen. Nutzen Sie den Garantiebetrag von jeweils 20.000 Euro aus und verteilen Sie 50.000 Euro somit z.B. auf zwei oder drei Institute. Informieren Sie sich bei größeren Anlagebeträgen unbedingt über die genauen Sicherheitsvorkehrungen des jeweiligen Kreditinstitutes.

Dank Onlinebanking und und der Vielzahl an Anbietern sowie bequemen Abwicklung ist es problemlos möglich das Kapital auf mehrere Häuser zu verteilen. Oftmals lassen sich so auch hervorragende Renditen erzielen wie z.B. im Bereich der Tagesgelder. Eine Übersicht der aktuellen Zinssätze auf Tagesgeldkonten haben wir für Sie zusammengestellt. Langfristig gesehen ist sicherlich auch ein Investment an der Börse z.B. im Form von Investmentfonds lukrativ. Wer die aktuellen Turbulenzen jedoch erstmal abwarten möchte ist mit einer kurzfristigen Anlageform wie dem Tagesgeld optimal beraten.

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